Make Chocolate Fair! - Mobilisierung zu Ostern voller Erfolg

13.04.2015

Über 60 Osterhasen gingen in Berlin, Hannover, Rostock, Wesel und elf weiteren Städten gegen Hunger, Armut und Kinderarbeit, die immer noch in fast jeder Schokoladen stecken, auf die Straße. Viele neue Gruppen von Weltläden, über Jugendgruppen bis hin zu Schulen haben sich mit dieser Aktion der Kampagne Make Chocolate Fair! angeschlossen und das Bündnis für faire Schokolade gestärkt. Durch den großartigen Einsatz der AktivistInnen, die mit selbstgebastelten Osterhasenkostümen, Seifenblasen und fairen Osternestern auch Schnee und Regen trotzten, konnten zahlreiche PassantInnen über die miserablen Zustände in der Kakaoproduktion informiert und 2.000 Unterschriften für die Kampagnenpetition gesammelt werden. Besonders beeindruckend war die Leistung der Eine-Welt-Jugendgruppe in Wesel: Insgesamt sammelten sie 550 Unterschriften und konnten damit die Make Chocolate Fair! Osterhasen-Challenge für sich entscheiden.

Auch online sorgte Make Chocolate Fair! für Wirbel: Hunderte teilten den Aufruf für faire Schokolade bei Facebook und Twitter und forderten ihre FreundInnen und Bekannte auf, die Petition der Kampagne zu unterschreiben. Dabei kamen 5.000 Unterschriften zusammen.

Wir sind überwältigt von so viel Engagement und bedanken uns ganz herzlich bei allen, die mitgemacht haben!

Im April 2017 ist es wieder soweit! Die Osterhasen werden auf die Straße und Plätze gehen und von den Schokoladen­unternehmen endlich Oster­schokoladen­eier ohne Armut, Hunger und Kinderarbeit einfordern. Denn die Aktion #nachgehakt: Wie fair ist meine Lieblings-Schoki? hat gezeigt, dass die meisten Schokoladen­unternehmen noch immer sehr wenig tun, um Menschenrechts­verletzungen im Kakaoanbau zu beenden. Von 65 Schokokoladen­unternehmen haben bislang nur 20 Unternehmen auf die Fragen der VerbraucherInnen reagiert.

Haben Sie Lust mit ihrer Weltladen­gruppe, Kirchengemeinde, Schulklasse, Studierenden Gruppe oder Jugendgruppe bei der Oster-Aktion mitzumachen? So läuft die Aktion: Suchen Sie sich ein Schokoladen­unternehmen raus, das noch nicht auf die Aktion #nachgehakt geantwortet hat und fügen Sie unserem Musterbrief die entsprechende Postadresse hinzu (zum Download). Sammeln Sie unter PassantInnen in der Fußgängerzone mit einem Aktionsstand, in ihrem Weltladen, ihrer Schule oder Kirchen­gemeinde möglichst viele Unterschriften für unseren Protest-Brief. Verkleidet als Osterhasen oder mit einem überdimensionalen Ostereier-Nest werden Sie sicherlich die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf sich ziehen! Wir präsentieren Ihre Aktion und Ihren Unterschriftenerfolg auf unseren Webseiten und Social Media Kanälen! Also schicken Sie uns gern Fotos von Ihrer Aktion.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung und Veröffentlichung Ihrer Osterhasen-Aktion:

  • Wir stellen Ihnen Aktionsmaterialien zur Verfügung (Musterbrief mit Unterschriftenlisten, Aufkleber, Buttons, Infomaterial und Aktionshandbuch).
  • Wenn Sie noch mehr inhaltlich über die Kampagne erfahren wollen oder praktische Tipps bei der Aktionsplanung brauchen, kommen wir gerne zu Ihnen.
  • Wir helfen Ihnen auch gern bei Ihrer Öffentlichkeits- und ggf. Pressearbeit.

Wenn Sie mitmachen wollen, weitere Fragen haben oder bei der Vorbereitung Unterstützung brauchen, melden Sie sich bei uns. Evelyn Bahn steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite: Tel.: 030 – 420 820 255, E-Mail: bahn@inkota.de

Wir freuen uns über viele Osterhasen!

Schon gewusst? Viele kreative Anregungen für Straßenaktionen gibt´s in unserem Aktionshandbuch
Jetzt mitmachen bei der Aktion #nachgehakt: Wie fair ist meine Lieblings-Schoki?