Hinter den Kulissen von Smartphone und Schokolade

13.11.2017

Schokolade, Smartphones, Autos ─ all das erscheint uns ganz selbstverständlich. Was viele oft ausblenden: Hinter diesen alltäglich genutzten Waren verbergen sich Geschichten von Hunger, Armut und Menschenrechtsverletzungen. Ob bei der Ernte von Kakaobohnen in Ghana oder beim Abbau von Kupfer in Peru: Menschen schuften unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne. Sie sind enormen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt und werden von ihrem Land vertrieben.

Auch im Auftrag deutscher Unternehmen werden unter menschenunwürdigen Bedingungen Rohstoffe gewonnen und Waren produziert – und damit Menschenrechte verletzt. Die Achtung von Menschenrechten im Ausland gilt für deutsche Unternehmen bisher als freiwillige Angelegenheit.

In einem Vortrag zur Eröffnung der Wanderausstellungen „Make Chocolate Fair!“ und „Die große Gier“ im Rathaus Köpenick beleuchtet INKOTA-Referent Johannes Schorling, wie es hinter den Kulissen unserer Produkte aussieht, wie Verantwortung entlang der Lieferketten aussehen könnte, und zeigt auf, dass es höchste Zeit ist, umzusteuern: Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft sind aufgefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen.

  • Was: Eröffnung der INKOTA-Wanderausstellungen „Make Chocolate Fair!“ und „Die große Gier“
  • Wann: Freitag, 17. November, 18.30 Uhr
  • Wo: Rathaus Köpenick, 1. Etage, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

mit Oliver Igel (Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, SPD) und Johannes Schorling (INKOTA-netzwerk)

Der Eintritt ist kostenlos.

P.S. Vom 17. November 2017 bis zum 14. Januar 2018 sind die beiden Ausstellung im Rathaus Köpenick zu sehen. Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 8-20 Uhr, Samstag & Sonntag, 9-17 Uhr

Mehr Informationen zur Ausstellung „Make Chocolate Fair!“

Mehr Informationen zur Ausstellung „Die große Gier“

Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Ökumenischen Initiativgruppe Eine Welt Treptow-Köpenick.