Auf den kolonialen Spuren der Schokolade

04.01.2018

Was? Vortrag mit INKOTA-Referent Johannes Schorling

Wann? Dienstag, 9. Januar 2018, 19.30-21.00 Uhr

Wo? Senckenberg Museum Görlitz (Am Museum 1, 02826 Görlitz)

Die meisten Deutschen lieben Schokolade. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit dem süßen Genuss auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist, die ihren Ursprung in der Kolonialzeit hat. Der Vortrag begibt sich auf eine Reise durch diese Geschichte: Wie kam der Kakao – ursprünglich die „Speise der Götter“ der Maya und Azteken – von Lateinamerika nach Afrika, wo er heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Elfenbeinküste? Inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Und was müsste geschehen, um die globale Ungerechtigkeit in der Schokoladenherstellung zu überwinden?

Der Eintritt kostet 2 Euro pro Person.

Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: u.kauf@tierra-goerlitz.de.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Tierra – Eine Welt e.V., dem INKOTA-netzwerk und dem Senckenberg Museum Görlitz.

P.S. Noch bis zum 14. Januar können sich die BesucherInnen im Senckenberg Museum die Sonderausstellung „Kakao & Schokolade“ ansehen.