27. Oktober: Auf den kolonialen Spuren der Schokolade

08.10.2019

Führung, Gespräche und Verkostung mit

Pauline Zéi (Direktorin INADES-Bildungszentrum, Côte d'Ivoire), Anke Kuß (INKOTA) und Steffen Ramm (Botanischer Garten),
Moderation: Karl Hildebrandt (Oikocredit)

Wann? Sonntag, 27. Oktober, 14.00 - 16.30 Uhr
Wo? Gewächshäuser Botanischer Garten Potsdam, Maulbeerallee 2, 14469 Potsdam

Die meisten Menschen in Deutschland lieben Schokolade. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine Reise durch diese Geschichte: Wie kam der Kakao, ursprünglich die „Speise der Götter“, von Lateinamerika nach Afrika, wo er heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Elfenbeinküste, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Was müsste geschehen, um die globale Ungerechtigkeit in der Schokoladenherstellung zu überwinden?

Mit Pauline Zéi von der INKOTA-Partnerorganisation INADES haben wir diesmal Gelegenheit, aus erster Hand über die gegenwärtige Situation und über Zukunftsperspektiven im Kakaoanbau in Westafrika zu sprechen.

Doch damit nicht genug: Im Botanischen Garten können die Gäste außerdem mit fachkundiger Führung selbst die Kakaopflanze kennenlernen – und ein eigenes Kakaogetränk herstellen!

Eintritt: 2,50 € pro Person. 

Anmeldung über folgenden Link oder per E-Mail an kuss@inkota.de.

Eine Veranstaltung der Kampagne Make Chocolate Fair! des INKOTA-netzwerks in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland).