Flyer & Infoblätter

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Aktions-Flyer: Make Chocolate Fair!

Welche "bittere Wahrheit" steckt in der Schokolade, die wir täglich konsumieren? Und welche Möglichkeiten haben KonsumentInnen, um beim Einkauf ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit zu setzen? Unser neuer Infoflyer gibt darauf eine Antwort - und macht den großen Siegel-Check! 

Immer wieder werden wir bei Infoständen und Aktionen gefragt: "Aber welche Schokolade kann ich denn dann noch kaufen?" Make Chocolate Fair! hat deshalb für euch einen Flyer mit ein paar ganz konkreten Tipps für den nachhaltigen Schoko-Einkauf entwickelt. Darin in kompakter Form enthalten: Welche Probleme stecken in der Schokolade, die wir täglich konsumieren? Was sind die Forderungen von Make Chocolate Fair! an die Schokoladenunternehmen? Und welche Möglichkeiten haben KonsumentInnen, zu einem fairen und nachhaltigen Kakaoanbau beizutragen? Als besonderes Extra enthält der Flyer einen "Siegel-Check", der die wichtigsten Nachhaltigkeitssiegel für Kakao und Schokolade miteinander vergleicht.

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Infoblatt 1: Die bittere Wahrheit über Schokolade

In Deutschland essen die Menschen im Durchschnitt 10 kg Schokolade pro Kopf pro Jahr – und gehören damit weltweit zu den Spitzenreitern. Doch der süße Genuss hat einen bitteren Beigeschmack: Millionen von Kleinbäuerinnen und -bauern produzieren den Kakao für unsere Schokolade unter menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Das 8-seitige Infoblatt deckt die Ungleichheiten in der globalen Schokoladenproduktion auf: Während in den Kakaoanbaugebieten in Westafrika Hunger, Armut und Kinderarbeit an der Tagesordnung sind, machen Großkonzerne Milliardenumsätze im Kakao- und Schokoladengeschäft. Die überarbeitete Neuauflage des Infoblatts zeigt auf, wo aktuell die Probleme im Kakaoanbau liegen, und erläutert die Forderungen der Kampagne Make Chocolate Fair! an die Schokoladenindustrie. Außerdem erklärt es, welche Rolle Fairhandels- und Nachhaltigkeitssiegel auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Kakaoproduktion spielen können. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie ein existenzsicherndes Einkommen für Kakaobauernfamilien erreicht werden kann. Wer Hintergrundinformationen und Alternativen zum unfairen Kakao- und Schokoladengeschäft sucht, wird hier fündig.

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Infoblatt 2: Elfenbeinküste - Kakaoweltmeister aus Afrika

Rund 40 Prozent des weltweiten Kakaos wird in der Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) produziert – damit ist das Land „Kakaoweltmeister“. Doch die meisten der rund 6 Millionen Menschen, die in der Côte d'Ivoire vom Kakaoanbau abhängig sind, leben in extremer Armut.

Das 4-seitige Hintergrundpapier nimmt die Situation in der Côte d'Ivoire in den Fokus. Es bietet einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche und politische Lage, geht auf die zentrale Bedeutung des Kakaos für die Wirtschaft der Côte d'Ivoire ein und informiert über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kakaobäuerinnen und -bauern.

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Infoblatt 3: Zertifizierte Schokolade - Was steckt hinter den Siegeln?

Fairhandels- und Nachhaltigkeitssiegel versprechen einen Schokogenuss mit gutem Gewissen. Aber was steckt eigentlich hinter den Siegeln von Fairtrade, Rainforest Alliance und Co.?

Für Konsument*innen wird es immer schwieriger, bei der wachsenden Zahl von Siegeln den Überblick zu behalten. Die Kampagne Make Chocolate Fair! hat deshalb die wichtigsten von ihnen unter die Lupe genommen: Worin unterscheiden sich Fairtrade und die Rainforest Alliance? Welche anderen Siegelinitiativen und Vorreiter-Unternehmen gibt es, die über die Standards der großen Zertifizierer noch hinausgehen? Wer zahlt welche garantierten Mindestpreise und Prämien? Und wie unterscheiden sich unabhängige Siegel und unternehmenseigene Nachhaltigkeitsprogramme?

Das bittere Fazit: Kaum ein Siegel hält bisher, was es verspricht. Denn garantierte Mindestpreise und Prämien reichen in den meisten Fällen nicht aus, damit die Kakaobäuerinnen und -bauern der Armut entkommen. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Siegeln.

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Infoblatt 4: Ghana - Ein Land lebt vom Kakao

Jede fünfte Kakaobohne weltweit kommt aus Ghana. Der Kakao nimmt einen so zentralen Stellenwert in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft des westafrikanischen Landes ein, dass der Kakaobaum sich sogar auf dem Landeswappen findet. Doch die meisten Bäuerinnen und Bauern, die in Ghana die wichtigste Zutat für die Schokolade produzieren, leben in äußerst prekären Verhältnissen.

Das 4-seitige Infoblatt fasst die wichtigsten Daten und Fakten zum Kakaoanbauland Ghana zusammen. Besonders brisant sind die Zahlen zur Einkommenssituation der Kakaobäuerinnen und –bauern: Eine typische Kakaobauernfamilie in Ghana verdient umgerechnet 191 US-Dollar im Monat. Um existenzsichernd zu sein, müsste sich dieses Einkommen etwa verdoppeln. Neben der Armut der Kakaobäuerinnen und -bauern geht das Infoblatt auf weitere entwicklungspolitische Herausforderungen wie zum Beispiel Kinderarbeit und die Folgen des Klimawandels ein. Die Besonderheiten der ghanaischen Kakaopolitik werden erläutert (in Ghana wird der Kakaopreis staatlich festgelegt) und die Arbeit der INKOTA-Partnerorganisation SEND-Ghana wird vorgestellt.

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Infoblatt 5: Kinderarbeit - Die bittere Seite der Schokolade

Noch immer arbeiten rund zwei Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika. Die Mehrheit der Kakaobäuerinnen und –bauern lebt deutlich unter der Armutsgrenze und kann sich deshalb keine bezahlten Arbeitskräfte leisten.

Das Infoblatt nimmt das Problem der Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Ghana und der Côte d'Ivoire unter die Lupe. Wie wird Kinderarbeit eigentlich definiert? Was sind die Ursachen für Kinderarbeit und was kann dagegen getan werden? Diese Fragen beantwortet das Infoblatt auf vier Seiten. Außerdem beleuchtet das Infoblatt die Verantwortung der Schokoladenunternehmen. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Schokoladenindustrie zur Bekämpfung von Kinderarbeit sind gescheitert. Noch immer schuften Kinder für unsere Schokolade – obwohl Unternehmen wie Nestlé, Mars und Ferrero schon 2001 versprochen hatten, die Kinderarbeit zu beenden. Neben existenzsichernden Kakaopreisen fordert die Kampagne „Make Chocolate Fair!“ deshalb, Unternehmen gesetzlich zu verpflichten, in ihren Auslandsgeschäften die Menschenrechte zu achten.

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Infoblatt 6: Vorreiter für Fairness – GEPA, fairafric und Tony‘s Chocolonely im Vergleich

Wir haben die Schokoladenunternehmen GEPA, Tony’s Chocolonely und fairafric miteinander verglichen – sind sie die echten Vorreiter für fairen und nachhaltigen Kakaoanbau?

Armut, ausbeuterische Kinderarbeit und Umweltzerstörung sind im Kakaoanbau noch immer an der Tagesordnung. Obwohl Schokoladenunternehmen in den letzten Jahren viele Nachhaltigkeits-programme gestartet haben, hat sich an den strukturellen Problemen im Kakaosektor nur wenig geändert. Der Großteil der Akteure in der Schokoladenindustrie verweigert bisher die Debatte um faire Kakaopreise und ergreift auch keine ausreichenden Maßnahmen gegen Kinderarbeit. Dabei zeigen einige Unternehmen, dass es auch anders gehen kann - zum Beispiel das Fairhandelsunternehmen GEPA, der niederländische Schokoladenhersteller Tony‘s Chocolonely oder das Münchner Start-Up fairafric, die alle im Kampf für faire Schokolade innerhalb der Schokoladenindustrie vorangehen. Wir haben diese Unternehmen genauer unter die Lupe genommen: Wo liegen die Stärken und Schwächen ihrer Ansätze und wieso sind sie die echten Vorreiter für fairen und nachhaltigen Kakaoanbau?

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Unite - Act - Change. Aktionshandbuch zur Kampagne Make Chocolate Fair!

Das 32-seitige Aktionshandbuch richtet sich an Einzelpersonen und Gruppen, die sich aktiv für faire Schokolade einsetzen möchten. Es soll dabei helfen, eigene Aktionen zu planen und durchzuführen. Informiert Euch über die Probleme in der Kakaoproduktion, erfahrt mehr über Make Chocolate Fair! und lasst Euch von unseren Aktionsideen inspirieren!

Das Aktionshandbuch kann im INKOTA-Webshop kostenlos als PDF heruntergeladen oder für 2,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.