Höhepunkte

Gemeinsam für faire Schokolade 

Mit kreativen Protest-Aktionen wie Osterhasen- oder Weihnachtsmann-Streiks, mit Demos und Petitionen, mit Infoständen und zahlreichen Veranstaltungen macht die Kampagne Make Chocolate Fair! deutschlandweit Menschen auf die untragbaren Zustände in der Kakaoproduktion aufmerksam. Gemeinsam fordern wir politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger*innen zum Handeln auf. Über 50 Weltläden, Kirchgemeinden und Studierendengruppen unterstützen die Kampagne Make Chocolate Fair! als Mitträger. Die Höhepunkte der Kampagne hier im Überblick:

August 2019 - Rainforest Alliance: Sei kein Frosch!

Mit der E-Mail-Aktion „Rainforest Alliance, sei kein Frosch!“ fordert INKOTA die größte Zertifizierungsorganisation im Kakaosektor auf, existenzsichernde Kakaopreise in ihren neuen Zertifizierungsstandard aufzunehmen. Hunderte Unterstützer*innen beteiligten sich an der Aktion und senden E-Mails an den Geschäftsführer der Rainforest Alliance. 

Dezember 2018 - Rundreise mit Gästen aus Ghana

Elizabeth Osei Agyei_Speakers Tour_BerlinIm Rahmen einer Rundreise touren die Kakaobäuerin Elizabeth Osei Agyei und die NGO-Referentin Sandra Kwabea Sarkwah von SEND-Ghana auf Einladung von INKOTA quer durch Deutschland. Bei Veranstaltungen in Berlin, Oldenburg, Speyer und Tübingen berichten sie eindrücklich von der Situation im Kakaoanbau in Westafrika.

April 2018 - Weltkakaokonferenz in Berlin

Anlässlich der Weltkakaokonferenz 2018 in Berlin protestierte die Kampagne Make Chocolate Fair! zusammen mit über 100 Kindern von der Initiative SchokoFair, Aktivist*innen und einer menschengroßen Schokoladentafel für höhere Kakaopreise. Die Aktion sorgt für ein großes mediales Echo.

September 2016 - #nachgehakt: Wie fair ist meine Lieblings-Schoki?

Make Chocolate Fair! Aktion: #nachgehaktIm Rahmen der E-Mail-Aktion #nachgehakt: Wie fair ist meine Lieblings-Schoki? erkundigten sich tausende Unterstützer*innen der Kampagne Make Chocolate Fair! bei Schokoladenunternehmen, was diese konkret tun, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobäuerinnen und –bauern zu verbessern. Insgesamt antworten 26 Unternehmen auf die Nachfragen der Verbraucher*innen. Dabei zeigt sich: Unternehmen versuchen vor allem durch Schulungen und den Einkauf zertifizierten Kakaos, die Armut der Kakaobauernfamilien zu beenden. Doch es mangelt an Transparenz, welche Wirkung die Initiativen tatsächlich entfalten. Keiner der großen Schokoladenhersteller verfügt über eine Strategie, um existenzsichernde Einkommen für Kakaobauernfamilien zu erreichen. 

Dezember 2016 - Unterschriften Übergabe in Brüssel

Aktivist*innen von Make Chocolate Fair! überreichen 122.826 Unterschriften für die Kampagnen-Petition an den Dachverband der europäischen Süßwarenhersteller CAOBISCO in Brüssel. Der Übergabe vorrausgegangen war die europäische Schokomobil-Tour mit über 35 Veranstaltungen in 14 Ländern.

Dezember 2014 - Schoko-Schock

Ein schockierendes Video der Kampagne Make Chocolate Fair! sorgt in den sozialen Medien für Aufregung. Denn Achtung – was hier auf den Teller kommt, ist wirklich unglaublich…

Juli 2014 - Start der Schoko Mobil Tour

Die Schokomobil-Tour startet mit einer spektakulären Aktion vor dem Brandenburger Tor: Mit Karacho durchbricht das Schokomobil eine riesige, unfaire Schokoladentafel. Die Tour führt in 3 Monaten durch 14 Länder Europas. Bei zahlreichen öffentlichen Events werden Menschen quer durch Europa über die Forderungen der Kampagne Make Chocolate Fair! informiert und Unterschriften für die Petition gesammelt.

April 2014 - Osterhasen-Streik

Die Osterhasen treten in den Streik und weigern sich, in diesem Jahr unfaire Schoko-Eier in die Osternester zu legen. Vor dem Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) enthüllen sie ein überdimensionales Schoko-Ei, das eine böse Überraschung enthält: Hunger, Armut und Kinderarbeit.

März 2014 - Fairtrade-Award

Die Kampagne Make Chocolate Fair! wird mit dem Fairtrade-Award ausgezeichnet und belegt in der Kategorie Zivilgesellschaft den 2. Platz.

Dezember 2013 - Weihnachtsmann-Streik

Aus Solidarität mit der Kampagne Make Chocolate Fair! legen die Weihnachtsmänner ihre Arbeit nieder und treten in den Streik für bessere Lebensbedingungen für Kakaobäuerinnen und - bauern.